Gefäße

Nachdem die Schilddrüse und der retrolaryngeale Raum eingesehen wurden, widmet man sich als nächstes der Beurteilung der Gefäße. Hier stellt man sich zunächst den transversalen Gefäßlogenschnitt ein, sodass man die Trias aus A. carotis communis, V. jugularis interna und M. sternocleidomastoideus einsehen kann. Die V. jugularis interna kann im Gegensatz zur A. carotis communis durch die dünnere Gefäßwand kompressiert werden und ist so von der Arterie zu unterscheiden.

 

             

             5. Transversaler Gefäßlogenschnitt
                Gut abgrenzbar: ACC, VJI und M. sternocleidomastoideus (M SCM) 

 

Etwas weiter kranial im Trigonum caroticum sucht man die Aufzweigung der ACC in die A. carotis interna und A. carotis externa auf.

 

             

             6. Darstellung des Trigonum caroticum im Transversalschnitt
                 Gut abgrenzbar: A. carotis interna und externa, VJI, MSCM

 

Anschließend wird der Schallkopf um 90° gedreht und der Longitudinalschnitt eingestellt. So können die Gefäße im Längsschnitt dargestellt und beurteilt werden.

 

             

             7. Longitudinaler Gefäßlogenschnitt
                Sichtbar: ACC, VJI, M SCM und Vorderkanten der knöchernen Wirbelkörper

 

Um nun die Gefäße in ihrem Verlauf darzustellen, setzt man den Schallkopf auf Höhe des Trigonum caroticum im Transversalschnitt an und fährt nun langsam entlang des M SCM unter Sicht auf die Gefäße nach caudal.

 

             

             8. Darstellung der Regio sternocleidomastoidea im Transversalschnitt
                 Gut abgrenzbar: M SCM, ACC, VJI